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Taganga

Dieses Wochenende bin ich dann nochmal runter gekommen um den Park Tyrona zu besuchen. Man kann ihn fast als kleines Paradies bezeichnen! Ich bin an einem weniger besuchten Eingang in den Park und musste von da noch ca 3 h bis zur ersten Schlafmoeglichkeit laufen. Der Weg fuehrte mitten durch den Urwald, an den Ruinen eines Dorfs von vor langer Zeit vorbei und dann bis an den Strand. Karibik pur! Auf der einen Seite Meer, mit wilden Felsbrocken, und auf der anderen Seite Palmen und dahinter Urwald.
Ich hatte nur einen kleinen Rucksack dabei, mit einer Haengematte, was zum Essen und Kleinigkeiten und war mir eigentlich sicher dass das der richtige Weg ist zu reisen. Dann habe ich mir leider beide Naechte schwer den Arsch in meiner Haengematte abgefroren und das obwohl ich mir in der ersten Nacht von irgendwem das Handtuch als Decke und in der zweiten Nacht den Pulli von einem Schweizer geliehen habe. Das lag daran dass ich die "brisa loca", wie der Wind der jeden Abend vom Meer aufs Land blaest genannt wird, mal schoen vergessen habe. Aber gut, ich hab zwar nicht viel geschlafen aber schoen wars trotzdem!
Die Farm auf der ich gerade bin liegt wirklich mitten in der Pampa, aber der Inhaber, ein Ami, ist echt ganz nett. Und ich glaube die Ruhe tut mir gerade ganz gut. Ich helfe dabei Kaffee zu produzieren, vom pfluecken der Beere bis hin zum roesten der Bohne, und die Farm ein bischen auf zu peppen. Es ist alles doch sehr simpel, aber auch das gefaellt mir. Ich habe zum ersten mal seit langem einen grossen Teil meines Rucksacks ausgepackt und verlebe meine Tage wirklich ruhig.

6.3.12 14:34

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