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Tena

Von Riobamba ging es erstmal in ein kleines Dörfchen auf 3800 m, zum aklimatisieren. Am ersten Tag hab ich gleich eine Wanderung bis auf ca. 5000 m gemacht, das nennt man dann Training. Am zweiten Tag hab ich rein garnichts gemacht und am dritten Tag ging es dann los. Erstmal die Ausrüstung besorgen und dann am frühen abend auf die letzte Hütte auf 5000 m. Noch ein paar Stunden ausruhen und dann abends um 10 los Richtung Gipfel. Das Ziel war der Gipfel des Chimborazo, dem höchsten Berg Equadors und dem Punkt der am weitesten vom Erdmittelpunkt entfernt ist. Die ersten paar Stunden liefen gut, ich hatte keine Probleme mit der Höhe und auch das Wetter hat mitgespielt. Ab ca. 5800 m wurden dann jedoch die Schneeverhältnisse immer schlechter und es kam ein guter Wind auf. Auf ca. 6000 m war ich zum einen schon gut fertig, zum anderen sassen wir in einem ausgewachsenen Schneesturm und der Schnee wurde immer weicher, was nicht gerade hilfreich ist wenn du bei 70 Grad Steigung einen Gletscher rauf latschst. Naja, auf jeden Fall habe ich dann schweren Herzens doch entschieden rum zu drehen. Aber gut wer sich komplett unvorbereitet und untrainiert, in der schlechtesten Jahreszeit, an so einen Berg wagt ist wohl selber Schuld wenn er es nicht schafft Aber eine gute Erfahrung war es auf jeden Fall.
Danach ging es dann direkt weiter zum "Nariz del diabolo" der angeblich am schwereten zu konstruierenden Bahnstrecke der Welt, aber das war ein einziges Touri Specktakel.
Dann noch einen Tag die heissen Bäder in Baños geniessen und jetzt bin ich schon im Regenwald in Tena, aber heute wird wohl auch eher ein ruhiger Tag.

31.1.12 16:41

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