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Tena

Von Riobamba ging es erstmal in ein kleines Dörfchen auf 3800 m, zum aklimatisieren. Am ersten Tag hab ich gleich eine Wanderung bis auf ca. 5000 m gemacht, das nennt man dann Training. Am zweiten Tag hab ich rein garnichts gemacht und am dritten Tag ging es dann los. Erstmal die Ausrüstung besorgen und dann am frühen abend auf die letzte Hütte auf 5000 m. Noch ein paar Stunden ausruhen und dann abends um 10 los Richtung Gipfel. Das Ziel war der Gipfel des Chimborazo, dem höchsten Berg Equadors und dem Punkt der am weitesten vom Erdmittelpunkt entfernt ist. Die ersten paar Stunden liefen gut, ich hatte keine Probleme mit der Höhe und auch das Wetter hat mitgespielt. Ab ca. 5800 m wurden dann jedoch die Schneeverhältnisse immer schlechter und es kam ein guter Wind auf. Auf ca. 6000 m war ich zum einen schon gut fertig, zum anderen sassen wir in einem ausgewachsenen Schneesturm und der Schnee wurde immer weicher, was nicht gerade hilfreich ist wenn du bei 70 Grad Steigung einen Gletscher rauf latschst. Naja, auf jeden Fall habe ich dann schweren Herzens doch entschieden rum zu drehen. Aber gut wer sich komplett unvorbereitet und untrainiert, in der schlechtesten Jahreszeit, an so einen Berg wagt ist wohl selber Schuld wenn er es nicht schafft Aber eine gute Erfahrung war es auf jeden Fall.
Danach ging es dann direkt weiter zum "Nariz del diabolo" der angeblich am schwereten zu konstruierenden Bahnstrecke der Welt, aber das war ein einziges Touri Specktakel.
Dann noch einen Tag die heissen Bäder in Baños geniessen und jetzt bin ich schon im Regenwald in Tena, aber heute wird wohl auch eher ein ruhiger Tag.

1 Kommentar 31.1.12 16:41, kommentieren

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Riobamba

Wollte gestern morgen in einen Nationalpark in der Naehe von Cuenca wandern gehen und war natuerlich auch vollkommen ausgestattet mit Infos aus meinem Reisefuerer. Ich also los um kurz nach 6 morgens ab auf den Markt um was zu essen zu haben, leider hatte der noch geschlossen, im gegensatz zu allen anderen Maerkt und so wollte ich weiter zu der Bushaltstelle. Da ich keine Ahnung hatte wo die war habe ich ein paar nette Polizisten gefragt wie ich denn zu der Ecke so und so und so und so komme, aber die hatten auch keine Ahnung. Waren aber ziemlich nett und haben mich dann zu irgendeinem Touristenbuero gefahren, aber die nette Frau hat erstmal nachgefragt ob ich denn mit den Polizisten gekommen bin und ob sie mir einen extra Fahrer stellen soll, aber ich wollte eigentlich nur einen ganz normalen Bus nehmen. Nach einiger Telefonate der netten Polizisten haben sie mich an irgendeiner Ecke der Stadt rausgelassen wo auch promt ein Bus in den Nationalpark vorbeigekommen ist. Also doch unser Freund und helfer.
Der Nationalpark war ziemlich hoch und die Wege waren meist durch das hohe Gras, mehr oder weniger das einziege was um die 4000m waechst doch hauefig nicht zu erkennen und man musste sich irgendwie durchschlagen. Ein bischen abenteurelich aber doch sehr schoen da oben.
Heute morgen bin ich dann extra um 4 aufgestanden um einen besonderen Zug zu nehmen aber die Gleise waren durch einen Erdrutsch unbefahrbar, bloed!

1 Kommentar 25.1.12 01:01, kommentieren

Loja

Der erste Stopp in Equador.
Eigentlich wollte ich Montag und Dienstag noch ein paar schoene Strandtage im Norden von Peru verbringen aber irgendwie sollte das nicht sein. Zuerst waren auf einmal alle Busse am Sonntag ausgebucht und ich bin bis Montag in Trujillo geblieben und dann bin ich am Dienstag morgen zwei Stunden zu spaet in meinem Bus aufgewacht und war schon in Tumbes. Zurueck zu fahren wollte ich dann aber auch nicht mehr und dann bin ich direkt weiter bis Loja in Ecuador. Mal wieder 24 h im Bus, oder darauf wartend.
Peru ist auf jeden Fall das erste Land wo ich sagen wuerde das ich sicher wieder kommen werde.
Das Land ist wunderschoen und vielfaeltig, aber viel wichtiger ist das die Leute einfach unheimlich gastfreundlich und nett sind. Es war das erste Land wo regelmaessig Leute auf der Strasse auf mich zugekommen sind, mich gefragt haben wo ich herkomme, was ich denn in Peru mache und mir dann eine gute Reise gewuenscht haben, ohne mir irgendwas verkaufen zu wollen. In Lima habe ich mich bei einem Herrn nach dem Weg zum "Placa de Armas" (dem zentralen Platz) erkundigt und eine kleine dicke Frau kam sofort an und meinte dass es doch viel zu gefaerlich waere dahin zu gehen daher wuerde sie mich bringen und dann sind wir zusammen ca eine halbe Stunde durch die Stadt gelaufen. Ich bin nicht so sicher ob die Frau wirklich meine Sicherheit erhoeht hat, aber es war doch sehr nett
Aber jetzt bin ich erstmal gespannt was Equador so zu bieten hat.

1 Kommentar 19.1.12 21:20, kommentieren

Trujillo

So jetzt hab ich den Blog nochmal auf vordermann gebracht, irgendwie ging das mit dem Bilder hochladen in letzter Zeit nie.
Weihnachten war noch sehr schoen aber danach ging es dann auch schon weiter ueber Huancayo nach Lima. In Lima haben wir dann Neu Jahr gefeiert, in kleinem Kreise mit ein paar Leuten aus dem Hostel aber doch sehr lustig, und danach Sarahs letzte Tage der Reise zusammen genossen.



Am dritten ist sie wieder nach hause und nun muss ich alleine weiter reisen.
Mein erster Stopp war Huaraz, im zweithoechsten Gebirge der Welt. Angeblich soll da auch der "schoenste" Berg der Welt stehen, den von Paramount Pictures, aber da es die komplette Zeit entweder bewoelkt oder am regnen war konnte man nicht so viel sehen und leider auch nicht so viel machen.


(ich bin auf 4500m der Berg vor mir ist 5500m)

Jetzt gerade bin ich in Trujillo und habe gestern schon die erste Surf Stunde genommen (ab jetzt werd ich das wohl auf eigene Faust probieren) und war auf einer Salsa Party mit dem besten Salsataenzer Perus, der hats schon drauf der Typ.

1 Kommentar 9.1.12 23:33, kommentieren

Pampas

Erstmal Frohe Weihnachten an alle!!!!
Wir feiern dieses Jahr im Hochland der Anden, in einem kleinen Staedtchen namens Pampas.



Sarah war vor drei Jahren schonmal hier fuer drei Monate freiwillig arbeitend. Wir sind bei ihrer Gastfamilie untergekommen die auch super nett ist.
Aber Weihnachten ist hier doch ein bischen anders als in Deutschland. Eigentlich ist hier gerade Sommer aber auch Regenzeit daher ist entweder warm oder es regnet und dann kann es auch schon recht kalt werden. Und Weihnachtsstimmung kommt hier nur durch mehrfarbig angestrahlte Springbrunnen und jeder erdenklich Art des Lichtschmucks auf, wobei ich ja nicht so richtig darauf stehe aber ok.
Die Feierlichkeiten bestehen hier auch hauptsaechlich aus essen (generell essen Peruaner eh drei mal taeglich warm und mindestens zweimal mit Suppe und Hauptgericht). Wir haben gerade eben unser Mittagessen beendet, "Lomo Saltado" ein traditionelles peruanisches Gericht mit Fleisch, Tomaten, Zwiebeln, Fritten und Reis dazu (Reis ist immer bei allem dabei) und heute abend gibts Truthahn. Traditionell hat sich hier jede Familie einen Truthahn ueber das Jahr hin grossgezogen und dann wird er am Weihnachtstag mit Wein gefuettert bis er vollkommen besoffen ist und dann gluecklich geschlachtet Jetzt wird er wohl schon fertig gekauft.



Ich glaube bei uns wird es auf jeden Fall ein sehr amuesanter Abend!!!

1 Kommentar 24.12.11 21:50, kommentieren

Cusco, nochmal

Machu Pichu war schon schwer beeindruckend, was man wohl auch von einem Weltwunder erwarten kann.
Die Stadt liegt auf einem Berg mitten im Jungel umringt von Bergen und schluchten. Wunderschöne Lage und es ist schon beeindrucken wie die Quetschua eine Stadt auf einen Berg gebaut haben, mit reiner Manneskraft. Ich war schon fertig als ich da mit was Wasser und ein bischen was zu essen rauf laufen musste. Wir hatten Glück im Unglück da das Wetter nicht so gut waren auch nicht ganz so viele Touris da, das war ganz angenehm.

1 Kommentar 15.12.11 02:02, kommentieren

Cusco

Schon wieder ein Land hinter uns gelassen

Von La Paz aus haben wir einen Inca Trek ("Choro Trek") gemacht ueber drei Tage von 4800 m auf 1200 m runter. Das war echt cool da es erstmal keinerlei Vegetation und sogar schnee und nur Wolken um einen herum gab und je weiter man runter kam immer mehr bis man am Ende in den Subtropen war.



Am ersten abend sind wir in einem kleinen Dorf angekommen und durften nach reichlichem verhandeln in einem Raum der Schule schlafen. Wir sind morgens frueh aufgestanden. In dem Raum ueber uns war irgendwie schon seit ca. 4 Uhr irgendeine Party. Ich hab erstmal meinen Multifunktionskocher ausgepackt (das ist ein Campingkocher der mit allem was fluessig und brennbar ist laeuft) um das Fruehstueck zubereiten (das aus Instantnudeln bestand) und dann sind einige angetrunkene Muetterchen in traditioneller bolivianischer Tracht angekommen und haben meinen Kocher bestaunt und wo ich den wohl her haette, ob man den wohl in La Paz bekommt weil mit nem Holzfeuer das ist ja nix. Das war schon sehr lustig.
Nach drei Tagen bergab gehen sind wir dann mit schmerzenden Unterschenkeln in Coroico, der angeblich gechilledesten Stadt Boliviens angekommen. Wir haben in einer sehr netten Eco-Lodge mit tollen Holzhuetten gecamped aber ansonsten war die Stadt genause hecktisch wie die meisten in Bolivien.
Von Coroico sind wir dann wieder zurueck nach La Paz und haben noch die eine Tour "La Paz ungeschminckt" von unserem Couchsurfer der zufaellig Touristenfuehrer fuer (normalerweise) aeltere Deutsche war gemacht. Die war echt gut und man hat wirklich einen besseren Eindruck vom Leben der meisten Leute in La Paz bekommen und nicht nur das was man als Touri normalerweise sieht.



Dann gings weiter nach Copaca, am Titikakasee. Das Staedtchen ist ganz nett, aber das einzige wirklich erlebenswerte in diesem Ort ist sich auf den Huegel zu setzen und den Sonnenuntergang anzuschauen. Zusaetzlich ist es der Ausgangsort fuer Boote zur Isla del Sol wo wir die naechste Nacht verbracht haben. Das bloede war nur das wir unser Geld ein bischen knapp geplannt hatten und dann auf der Insel angekommen sind mit noch umgerechnet 7 € in der Tasche. Vier davon mussten wir schon fuer die Rueckfahrt einplanen und was wir nicht wussten war das man eigentlich noch fuer den Norden, den Sueden und auch fuer den mittleren Teil der Insel jeweils Eintritt zahlen musste. Den noerdlichen Teil konnten wir uns noch leisten, aber dann mussten wir da wild campen (weil fuer nen Campingplatz hatten wir leider auch kein Geld) und dann ganz frueh morgens los damit an den Bezahlstellen keiner ist. Dafuer sind wir dann auch mit nem boesen Hagelsturm auf dem Weg bestraft worden und haben den halben Tag damit verbracht unsere Klamotten zu trockenen.



Und nach einer Nachtfahrt sind wir jetzt in Cusco und starten morgen eine vier Tages Tour mit dem letzten Tag auf dem Machu Pichu.

1 Kommentar 10.12.11 00:31, kommentieren